Forschung und Entwicklung

Tierarten
Es wird an weiteren für die Aquakultur sinnvollen Arten gearbeitet. Der Vorteil von Waterfruits-Systemen ist die optimale Entwicklungsumgebung zur Sicherstellung, dass die erforderlichen Futter- Wasser- und Temperatur-verhältnisse in "schnellen" Testreihen, unter Berücksichtigung natürlicher Reproduktionsumgebungen ausgesteuert werden können um Bruterfolge und minimale Verluste zu erreichen. Besonderes Augenmerk wird auf Arten gerichtet, die, trotz hoher individueller Reproduktionskapazitäten in den Weltmeeren überfischt sind und hohe wirtschaftliche Potenziale darstellen. Von diesen Arten (z.B. Roter Thun) werden nur eigene Nachzuchten in den Handel gelangen und keine Aufzuchten von Wildfängen. Wildfänge sind zur Stabilisierung des Genpools erforderlich. In gleichem Umfang können Zuchttiere, nach gezielter Futterumstellung, ausgewildert werden.
Nahrungskette
Die ideale Fütterung ist, von der Zusammensetzung her, eine naturidentische. Trotz des immensen Meeresvolumens und seiner hohen Regenerationsfähigkeit, in Abhängigkeit von Temperatur und Strömung, ist es uns z.B. mit Schleppnetzfischerei, Schadstoffeinleitung und Beeinträchtigung von Brutrevieren, gelungen, Ökosysteme zu de-stabilisieren. Diesen hat für die Nutzfischerei durchgreifenden "Erfolg".
Waterfruits wird Systeme auf ihre wirtschaftliche Umsetzbarkeit (Investitionskosten, Personalkosten, Flächenbedarf) prüfen und zumindest zum Teil, enstsprechend vorhandener Studien (z.B. FAO), Nahrungsketten, beginnend beim Sonnenlicht und Mikroorganismen ... systemergänzende tierische Proteine selber züchten. Die wirtschaftliche Erzeugung pflanzlicher Proteine ist fester, simpler Bestandteil der Waterfruits-Entwicklung. Die Erzeugung von tierischem Protein aus Zuchttieren (hauptsächlich Fische) ist berücksichtigt, soll aber durch die Zucht von Wirbellosen und Insekten entlastet werden.
Der aktuellen Anlagenkalkulation liegt hochwertiges Standardfutter zugrunde.
Energie
Der Energiebedarf ist, gegenüber vergleichbaren "Kreislaufsystemen" geringer. Der Entwicklungsaufwand bezieht sich lediglich auf die maximale Ausschöpfung der vor Ort erzeugten Energie, die passive und aktive Reduzierung des Verbrauches sowie die Massenspeicherung bei geringstmöglichen Verlusten.
Waterfruits-Anlagen sollen, ungeachtet der regionalen Ölpreise, mit erneuerbaren Energien versorgt werden.
Meerwasserentsalzung
Auch wenn bei Waterfruits-Anlagen nur Verdunstungsverluste, die nicht durch Regenwassereintrag kompensiert werden können (z.B. Nordafika), durch Grundwasser ersetzt werden, ist es sinnvoll, energetisch effektive Systeme zu entwickeln, die aus Meerwasser Frischwasser generieren. Die Kombination mit erneuerbaren Energien und die Chancen auf intensive Landwirtschaft und Trinkwassererzeugung sind ein Themenfeld, das parallel zur Expansion der Aquakultur bearbeitet wird, ohne die Renditen der Anleger zu gefährden - das Gegenteil ist der Fall.
WAS
- Prinzip Gesamtanlagen
- Schlüsselmerkmale
- was NICHT
- Aufzuchtsystem
- Gewässerreinigung
- Futter und Fütterung
- Anlagensteuerung
- Tierarten
- Produkte und Nebenprodukte
- Forschung
Stress - DER Ertragsfaktor
-
Stress verursacht bei Fischen eine redu-
zierte Krankheitsresistenz, vermindertes Wachstum, geringere Filetfestigkeit, ver-
minderte Produktqualität.
Stressfaktoren sind:
2. zu geringe Sauerstoffversorgung
3. Eintrag von Krankheiten
4. falsche Besatzdichte
5. Entnahme aus dem Wasser
6. Fütterungsstress
7. andere Fischarten im Lebensraum
8. Fressfeinde
9. Zugang von anderen Tierarten
10. Größenunterschiede
11. Temperaturschwankungen
12. pH-Wert Veränderungen
13. vermehrtes Algenwachstum
14. Futterentzug (Hälterung)
15. jegliche punktuelle Veränderung
16. allgemeine Schadstoffbelastung
Sämtliche Stressfaktoren werden im waterfruits-System vermieden.