Futter

Alle vorliegenden Kalkulationen berücksichtigen in der Startphase die Nutzung vorhandener Fertigfuttermischungen, für die entsprechenden Arten. Im Zuge der Entwicklung der einzelnen Anlagen werden Schlachtabfälle genutzt und, schon im Vorwege, durch die vorhandenen Futterproduktionsanlagen Rohstoffe eingekauft, um die Futterkosten zu senken.
Für die optimierte Futterzusammensetzung wird das Futter aus Rohstoffen vor Ort mit Extrusionsmaschinen zur Herstellung von Trockenfutter hergestellt.
Mit der eigenen Futtermittelproduktion werden die laufenden Kosten reduziert und sichergestellt, dass die Produktion nicht zu Lasten von Seefischbeständen geht, die speziell für die Aquakultur gefangen und verarbeitet werden. Die Futtermittelproduktion vor Ort, dient ebenfalls der optimalen Versorgung der Tiere mit den Nährstoffen, die sie in den jeweiligen Wachstumsphasen benötigen. Ein guter Futtermittelquozient, das Gewichtsverhältnis von Fisch zu eingesetztem Futter, wird optimiert. Idealfutter wird hergestellt um eine möglichst geringe Sterblichkeitsrate bei Jungfischen und eine Organüberfettung (Zander bei Standard-Forellenfutter) zu erreichen.
Fütterung
Die Fütterung erfolgt über ein automatisches, taktgesteuertes Fütterungssystem (Futterautomaten), bei dem die Parameter: Art, Größe, Besatzdichte, Wassertemperatur und Tageslicht für optimale Wachstumsergebnisse, ohne Fütterungsstress, Berücksichtigung finden.
Ausblick

Im Rahmen eines weltweiten Produktionsnetzwerkes, wird die Eigenproduktion von pflanzlichen und tierischen Proteinen, in separierten Zuchtfarmen, entsprechend dem dargestellten Schema zur Kostenminimierung sinnvoll sein.
Offensichtlicher Vorteil ist weiterhin die Unabhängigkeit von schwankenden Rohstoffpreisen und eine durchgehende Qualitätskontrolle der eigenen bzw. angeschlossenen Erzeugerbetriebe.
WAS
- Prinzip Gesamtanlagen
- Schlüsselmerkmale
- was NICHT
- Aufzuchtsystem
- Gewässerreinigung
- Futter und Fütterung
- Anlagensteuerung
- Tierarten
- Produkte und Nebenprodukte
- Forschung
Stress - DER Ertragsfaktor
-
Stress verursacht bei Fischen eine redu-
zierte Krankheitsresistenz, vermindertes Wachstum, geringere Filetfestigkeit, ver-
minderte Produktqualität.
Stressfaktoren sind:
2. zu geringe Sauerstoffversorgung
3. Eintrag von Krankheiten
4. falsche Besatzdichte
5. Entnahme aus dem Wasser
6. Fütterungsstress
7. andere Fischarten im Lebensraum
8. Fressfeinde
9. Zugang von anderen Tierarten
10. Größenunterschiede
11. Temperaturschwankungen
12. pH-Wert Veränderungen
13. vermehrtes Algenwachstum
14. Futterentzug (Hälterung)
15. jegliche punktuelle Veränderung
16. allgemeine Schadstoffbelastung
Sämtliche Stressfaktoren werden im waterfruits-System vermieden.