Tierarten
Mit dem waterfruits-System können sämtliche, aktuellen in Aquakultur gehaltenen Tierarten aufgezogen werden.
Zielarten Phase 1:
Zander, Wolfsbarsch, Dorade, Lachs, Tilapia, Steinbutt, Shrimps, Kabeljau
Zielarten Phase 2:
Rotbarbe, Seezunge, ggf. Forellen, Jakobsmuschel, weitere Krustentiere ....
Waterfruits ist kein reines Aufzuchtssystem sondern eine Komplettanlage mit Bruteinrichtung. Das heißt, dass keine gefangenen Wildbestände als Produkt auf den Markt gelangen, sondern allenfalls als Zuchttiere dienen. Waterfruits ist keine Durchgangsstation, sondern ein Komplettsystem, das allerdings darauf angewiesen ist, zur Auffrischung des Genpools, abhängig von der Art, Wildfänge zur Reproduktion einzusetzen.
Waterfruits-Anlagen berücksichtigen, zur Reduzierung des technischen Aufwandes, die Umgebungstemperaturen der jeweiligen Region, um optimales Wachstum zu gewährleisten. Klimaspitzen, positiv oder negativ, sind im Konzept berücksichtigt und beeinträchtigen die Gesamtproduktivität nur marginal. Aktive Steuerungsinstrumentarieen zur Erwärmung und Kühlung im Bereich von Spitzenwerten, auch über längere Zeiträume sind berücksichtigt.
Bezogen auf die Vermarktung werden nur Tierarten genutzt, die auch nach Erreichen des minimalen Vermarktungsgewichtes (Beginn der Vermarktungsmöglichkeit (Minimalgewicht)) und gute Zuwachsraten (Gewichtszunahme/Futtermitteleinsatz) aufweisen.
Der Vorteil im waterfruits-System ist, dass alle erforderlichen Umgebungsparameter für die Brut geschaffen werden und somit auch vermeintlich schwierige Tierarten im System aufgezogen werden können. Die so genannte kritische Phase für einige Tierarten ist in der Regel kurz. Dieses wird jedoch zumeist durch eine hohe Reproduktionsrate kompensiert. Die Herstellung von lokalem Idealfutter ist daher unerlässlich. Fehlende Hygiene, mangelnder Sauerstoff und die gewichtserhöhende Zuschlagsstoffe im Futter, sind im wahrsten Sinne des Wortes tödlich.
In Abhängigkeit vom Investitionsvolumen wird, im Sinne der Anleger und im Sinne des Expansionsbestrebens entschieden, welche Tierarten an welchen Standorten zunächst aufgezogen werden.
Beispiele:
Tilapia: geringere Investitionskosten, schnelle Erträge aber geringere Erlöse: Massengeschäft.
Steinbut: lange Aufwuchszeiten daher höhere Investitionen. Grundfisch, dadurch größere bauliche Aufwendungen, im Verhältnis zum Wasservolumen. Relativ lange Aufwuchszeiten = erforderliche Liquiditätsreserve; hohe Erträge.
Die geplante Infrastruktur erlaubt, Tierarten groß zu ziehen und zu vermarkten, die bisher aufgrund von Brut- und Futterbedingungen sowie den erforderlichen Wasserqualitäten für die Aquakultur keine Relevanz haben.
Arterhaltung
WAS
- Prinzip Gesamtanlagen
- Schlüsselmerkmale
- was NICHT
- Aufzuchtsystem
- Gewässerreinigung
- Futter und Fütterung
- Anlagensteuerung
- Tierarten
- Produkte und Nebenprodukte
- Forschung
Stress - DER Ertragsfaktor
-
Stress verursacht bei Fischen eine redu-
zierte Krankheitsresistenz, vermindertes Wachstum, geringere Filetfestigkeit, ver-
minderte Produktqualität.
Stressfaktoren sind:
2. zu geringe Sauerstoffversorgung
3. Eintrag von Krankheiten
4. falsche Besatzdichte
5. Entnahme aus dem Wasser
6. Fütterungsstress
7. andere Fischarten im Lebensraum
8. Fressfeinde
9. Zugang von anderen Tierarten
10. Größenunterschiede
11. Temperaturschwankungen
12. pH-Wert Veränderungen
13. vermehrtes Algenwachstum
14. Futterentzug (Hälterung)
15. jegliche punktuelle Veränderung
16. allgemeine Schadstoffbelastung
Sämtliche Stressfaktoren werden im waterfruits-System vermieden.