
Funktionstechnische Grundsätze
2. Trennung die Systemkomponenten.
3. Orientierung an den vorhandenen Umweltgegebenheiten.
4. Verhinderung von Störgrößen.
5. Verhinderung von Stress bei den Tieren.
6. Schaffung von optimaler Fütterung und Futterqualität.
7. Reduzierung der Störgröße Mensch.
8. Komplette technische und tiermedizinische Überwachung. (Parameter
und Vitalität)
9. Schaffung aller technischen Voraussetzungen für optimale Umgebungsbedingungen.
10. Komplette Verarbeitung und Verpackung (auch verbraucherfertig) vor Ort.
11. Optimale Produktqualität und Hygiene.
12. Reduzierung der technischen und baulichen Aufwendungen auf ein erforderliches Minimum.
13. Reduzierung die Betriebskosten auf ein Minimum.
Wert- und Qualitätsschöpfungskette
Waterfruits-Anlagen haben eine nominelle Jahresproduktion, basierend auf der jeweiligen Erstinvestition von mindestens 2.500 Tonnen Lebendgewicht. Die anlagenspezifischen Kapazitäten einzelner Komponenten und Bereiche reichen bis ca. 8.000 Tonnen. Der modulare Aufbau erlaubt die Ausweitung der Kapazitätsgrenze. Eine autarke Anlage benötigt eine Grundstücksfläche (Landwirtschaft) von ca. 200.000 qm, sowie einen geringen Gewerbeanteil (Verarbeitung, Futterproduktion, Verwaltung).
1. eigene Brut (optimale Bedingungen, Gewöhnung an das Futter, keine Transportverluste, Verfügbarkeit)
2. eigene Futtermittelproduktion ( eigene Mischungen, keine Schadstoffe, nur Rohstoffabhängigkeit)
3. schonende Aufzucht (siehe: "Stress -DER Ertragsfaktor)
4. effektive Intensivtierhaltung (unterhalb der empf. Maximalwerte aber oberhalb von Revierverhalten)
5. Passivsortierung während der Aufzucht (1/2/4/8 - artabhängig)
6. Konditionierung
7. effektive Tötung
8. direkte Schlachtung Verarbeitung, Verpackung und Lagerung, in einem Zuge, vor Ort.
9. alle Voraussetzungen für ein breites, marktgerechtes Produktportfolio
10. Überwachung aller Anlagen- und Produktionskomponenten (
wann,was, wieviel)
WAS
- Prinzip Gesamtanlagen
- Schlüsselmerkmale
- was NICHT
- Aufzuchtsystem
- Gewässerreinigung
- Futter und Fütterung
- Anlagensteuerung
- Tierarten
- Produkte und Nebenprodukte
- Forschung
Stress - DER Ertragsfaktor
-
Stress verursacht bei Fischen eine redu-
zierte Krankheitsresistenz, vermindertes Wachstum, geringere Filetfestigkeit, ver-
minderte Produktqualität.
Stressfaktoren sind:
2. zu geringe Sauerstoffversorgung
3. Eintrag von Krankheiten
4. falsche Besatzdichte
5. Entnahme aus dem Wasser
6. Fütterungsstress
7. andere Fischarten im Lebensraum
8. Fressfeinde
9. Zugang von anderen Tierarten
10. Größenunterschiede
11. Temperaturschwankungen
12. pH-Wert Veränderungen
13. vermehrtes Algenwachstum
14. Futterentzug (Hälterung)
15. jegliche punktuelle Veränderung
16. allgemeine Schadstoffbelastung
Sämtliche Stressfaktoren werden im waterfruits-System vermieden.